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PROJEKTSTART

Der Start erfolgte am 24. Jänner 2002 mit einem Gespräch.

Teilnehmer, Schwerpunktthemen und Besprechungsablauf sind dem folgenden Protokoll zu entnehmen:

Hospizarbeit/Palliative Care
im Seniorenheim Schloß Hall
Besprechungsprotokoll vom 24. Jänner 2002, 8.00 bis 13.00 Uhr

Anwesende: HL Franz Göschl, PDL Traudelinde Koch, Ingrid Lorbek, Josef Lengauer, Sr. Hieronyma Wagnermaier, Mag. Ulrike Pribil

Besprechungsablauf und Schwerpunktthemen:

o  Vorstellrunde – persönliche Sichtweisen zum Thema
o  Auseinandersetzung in Einzelarbeit und im Plenum mit folgenden Fragen:

  1. Erwartungen in das Projekt? Zielsetzungen?
    Bewohnerorientierung weitertragen, Palliative Care als Haltung, „unser Pflänzchen wachsen lassen“, bewohner- und personalorientierte Umstrukturierung, Wissenstransfer, Ressourcennutzung
  2. Befürchtungen, „Sorgen“, „kritische Punkte“
    Was darf nicht passieren?
    Überforderung, begrenzte Ressourcen, Image des Hauses, Offenheit, Durchhaltevermögen, Angehörigenarbeit, ausreichender Rückhalt, Motivation
  3. Erwartungen hinsichtlich des Unterstützungsbedarfs?
    Bei Bedarf kompetenter Ansprechpartner im Institut, Begleitung des Projektes, Kontinuität.

o  Fachlicher Input

Möglichkeit unterschiedlicher Organisationsformen miteinbeziehen
Projekt als Plattform für die Implementierung von Palliative Care
Besonderheiten von Palliative Care in der Geriatrie
ÖA – Qualitätskriterien
Einfluss des Projektes auf ALLE Bereiche im Heim – MITEINBEZUG!!!
Verwirklichung der Interdisziplinarität
Vernetzung – innen und nach außen transparent agieren


o  Diskussion der Fragestellung: Wie geht die Caritas mit der Not um, die nicht behebbar ist? Was kann das für dieses Projekt bedeuten?

o  Weitere Schritte: Treffen am 7. 2. 2002 mit der Arbeitsgruppe „Palliative Care“ im Schloß Hall, Zeit von 11.00 bis 16.30 Uhr
Zielsetzung: Information der Arbeitsgruppe, Einführung in die Projektplanung, Projektabgrenzung- und Projektkontextdefinition, Konkretisierung ausgesuchter Projektziele

FdP: Mag. Pribil Ulrike


Treffen mit der Arbeitsgruppe „Palliative Care“

Wir wollten erreichen, dass das Projekt von Beginn an von mehreren Mit-arbeiterInnen im Heim mitgetragen wird. Erste Ansprechpartner für uns waren die Mitglieder des bestehenden Arbeitskreises.
Unter der Leitung von Mag. Ulrike Pribil fand am 7. Februar 2002 mit dieser Gruppe das erste Gespräch über das Projekt statt.
Gesprächsinhalte und getroffene Vereinbarungen sind im folgenden Protokoll zusammengefasst.

Hospizarbeit/Palliative Care im Seniorenheim Schloß Hall

Besprechungsprotokoll vom 7. Februar 2002, 11.00 bis 16.30 Uhr

Anwesende: PDL Traudelinde Koch, Ingrid Lorbek, Josef Lengauer, Mag. Ulrike Pribil, weitere neun Teilnehmer aus der Arbeitsgruppe „Palliative Care“

Besprechungsablauf und Schwerpunktthemen:

o  Vorstellrunde – persönliche Sichtweisen zum Thema

o  Vorstellung und Diskussionen der Ergebnisse der erarbeiteten Fragen vom 24. Jänner 2002.
Ergänzungen
Erwartungen an das Projekt? Zielsetzungen?
Teamentwicklung, Supervision, Projekt für Lehrgang
Befürchtungen, „Sorgen“, „kritische Punkte“,
Was darf nicht passieren?
Gleichwertigkeit des Tuns anerkennen

o  Gemeinsame Diskussion der Projektabgrenzung und des Projektkontextes
Konkretisierung und Ausarbeitung erfolgt im Rahmen des Projektes durch Ingrid Lorbek und Josef Lengauer


o  Diskussion möglicher Ziele und Hauptaufgaben und dafür erforderliche Aufgabenpakete:
  • Änderung des Dienstplanes, um Zeitressourcen zu schaffen bzw. umzuverteilen, wird mit Einverständnis der Pflegedienst-leitung und der Mitarbeiter der Arbeitsgruppe auf der „Pflegegruppe 1“ (= 1. Stock/Neubau) begonnen
  • >
  • Wissenstransfer und Wissensaustausch innerhalb des Hauses
  • Öffentlichkeitsarbeit (Priorität nach innen, aber auch nach außen)
Weitere mögliche Ziele werden andiskutiert
Eine Konkretisierung der Ziele, Arbeitspakete und Prioritäten-setzung erfolgt durch Ingrid Lorbek und Josef Lengauer

Getroffene Vereinbarungen (mit Einverständnis und Unterstützung der Pflegedienstleitung):

  • „Interne“ Projektleitung wird Ingrid Lorbek und Josef Lengauer übertragen
  • das Projektmanagement wird durch Mag. Ulrike Pribil übernommen.

FdP: Mag. Ulrike Pribil


START DES PILOTPROJEKTES
„Palliativpflege 1. Stock/Neubau“

Mit 1. März 2002 begann das Pilotprojekt mit dem Erstellen eines eigenen Dienstplanes für das Pflegeteam des 1. Stockes mit dem Ziel, Zeit zu schaffen für palliative Pflege, Begleitung und Betreuung der BewohnerInnen. Da das Pflegeteam nicht aufgestockt wurde, war eine Umstrukturierung des Tagesablaufes und eine Zielausrichtung auf Palliative Care hin nötig.


KONSTITUIERUNG DES PROJEKT-TEAMS

In den Wochen nach dem 7. Februar 2002 waren wir bestrebt, VertreterInnen aus allen Dienstbereichen unseres Heimes zur Mitarbeit im Projektteam zu gewinnen. Viele Gespräche führten zum Erfolg. Am 21. März 2002 traf das Projektteam mit Mitgliedern aus allen Dienstbereichen zum konstituierenden Gespräch zusammen. Vor diesem Treffen erhielten sie folgende Einladung mit der Tagesordnung und ein Informationsblatt zur Durchsicht und Entscheidungsfindung.

Einladung zum Treffen

Herzliche Einladung
zum Treffen des Projektteams
Donnerstag, 21. März 2002, um 12.15 Uhr,
im Clubraum
Dauer: bis 13.30 Uhr

TAGESORDNUNG

  1. Begrüßung
  2. Einstimmung mit Text
  3. Erweiterung des Projektteams: alle verschiedenen Dienstbereiche des Heimes sind nun vertreten
  4. Rückmeldungen: Welche Äußerungen konnte man bisher von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern über das Projekt hören?
  5. Hauptpunkte: 5. und 6.
  6. Entscheidung über Projektbereiche (siehe Beiblatt durchlesen, überlegen und für sich entscheiden)
  7. Bildung von Untergruppen und Bestellung von Gruppenverantwortlichen
  8. Information über bisherige Schritte im Pilotprojekt „Palliative Pflege im 1. Stock
  9. Weitere Infos und wichtige Termine
  10. „10 Sargnägel für Projektarbeit“ gemeinsam durchbesprechen
  11. Allfälliges

Mit Ihrem/Deinem verlässlichen und pünktlichem Kommen rechnen

Ingrid Lorbek/Josef Lengauer


INFORMATIONSBLATT

Projekt „Auf dem Weg zur Umsetzung der Palliative Care im SHSH“

Projektdauer: 2000 - März/April 2003
Projektziel: Einige Schritte auf dem Weg zur Umsetzung der Palliative Care
Projektteam: Das gesamte Projektteam ist das Gremium, in dem alle wichtigen Schritte und Entscheidungen des Projektes vorbereitet, gesetzt und getroffen werden, in dem der Informationsaustausch über die Arbeit in den Untergruppen stattfindet, und das für die Kontrolle der geplanten Projektsvorhaben verantwortlich ist.
Projektarbeit: Die Projektarbeit selber geschieht in den Untergruppen.
Um ein gutes Gelingen des Projektes zu gewährleisten, ist es wichtig, dass wir uns auf eher wenige Schritte konzentrieren, diese gut vorbereiten und durchführen und dabei Sorge tragen, dass alle Schritte von allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Heimes mitgetragen werden können. Eine gute Informations- und Kommunikationskultur ist notwendige Voraussetzung.
Projektbereiche: Ideenfindung, Schritteplanung, Durchführung von Schritten in den Projektbereichen obliegt der jeweiligen Untergruppe

Vorgaben:

Öffentlichkeitsarbeit: ist für jedes Projekt unverzichtbar

Palliative Pflege im 1. Stock Neubau

Angehörigenarbeit: Angehörigeneinbindung und Angehörigenbegeleitung

Psychohygiene: Welche Begleitung, Betreuung brauchen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, dass es ihnen „gut geht“ und sie gute Arbeit leisten können?

Von diesen 4 Vorgaben werden wir im Projektteam 3 auswählen. Öffentlichkeitsarbet ist unverzichtbar, Palliative Pflege ebenso, weil dieser Bereich wesentlicher Teil des Gesamtprojektes ist. Das heißt, wir entscheiden zwischen den Bereichen „Angehörigenarbeit“ und „Psychohygiene“.

Entscheidungsfindung:
Als Hilfe zur Entscheidungsfindung hier ein paar Punkte, die mögliche Teile der beiden Bereiche sein könnten.

ANGEHÖRIGENARBEIT:

Angehörige und Pflegeteam bilden in der Palliative Care eine Einheit:
  • Information der Angehörigen über das Projekt
  • Information der Angehörigen, welche MitarbeiterInnen auf welcher Station Ansprechpersonen sind
Angehörigeneinbindung und - einbeziehung:
  • in der Biographiearbeit
  • in der Pflege
  • in der Sterbegleitung
Angehörigenbegleitung:
  • schon am Anfang, wenn neue Bewohner ins Heim einziehen
  • laufende Kontaktnahmen z B. bei gemeinsamen Festen
  • in der Phase schwerer Krankheit und Sterbephase unserer BewohnerInnen
  • in der Trauer
  • in der Nachphase der Trauer

PSYCHOHYGIENE:
  • Supervision
  • Mitarbeitergespräche (Wie geht es dir? Was brauchst du, dass es dir gut geht?)
  • Rituale für MitarbeiterInnen nach Sterben von BewohnerInnen
Bitte, bis zum Treffen des Projektteams überlegen!

  1. Welchem der beiden zur Auswahl stehenden Bereiche gebe ich für das Projekt den Vorrang?
  2. In welchem Bereich/welcher Untergruppe (Öffentlichkeitsarbeit, Palliative Pflege, Angehörigenarbeit bzw. Psychohygiene) möchte ich mitarbeiten?
  3. Welche weiteren Bereiche, die bei diesem Projekt nicht berücksichtigt werden können, scheinen mir für die Arbeit und das Leben in unserem Heim wichtig?
    (Diese „geparkten Bereiche“ werden in der Nachphase des Projektes bzw. in weiteren Projekten in Angriff genommen!)


PROJEKTTEAM-TREFFEN

Schwerpunkte bei dieser erster Zusammenkunft des Projektteams waren die Entscheidung über die Projektbereiche, die Bildung von Untergruppen, Bestellung von Gruppenverantwortlichen und ein ausführlicher Bericht über erste Schritte im Pilotprojekt „Palliative Pflege im 1. Stock/Neubau“.
Einzelheiten über dieses Treffen sind im Protokoll angeführt.


Protokoll über die Sitzung des Projektteams
zur Umsetzung der Palliative Care im SHSH
(Do, 21. März 2002, 12.15 Uhr)

Anwesend: HL Franz Göschl, PDL Traudi Koch, KL Günter Schlecht, WL Marianne Rieder, Frau Poldi Steinauer, AFB Marianne Dickinger, AFB Maria Fuka, AFB Hildegard Hieslmair, AFB Elisabeth Hirner, AFB Christine Höpoltseder, DGKS Heidi Lechner, DGKS Maria Wöhrnschimmel, DGKS Ingrid Lorbek, Diakon Josef Lengauer
Entschuldigt: Frau Anna-Maria Freudenthaler, AFB Martina Hinterholzner, Frau Andrea Förster (wird noch eingeladen)

Ad 1.
Die Projektleiterin DGKS Ingrid Lorbek eröffnet die Sitzung und begrüßt die Anwesenden.

Ad 2.
Zur Einstimmung liest Diakon Josef Lengauer eine Passage aus einem Vortrag von OA Dr. Marina Kojer (Geriatriezentrum am Wienerwald) über Schmerzbehandlung und Recht des Patienten auf Selbstbestimmung vor.

Ad 3.
DGKS Ingrid Lorbek informiert über die notwendige Erweiterung des Projektteams, dass alle Dienstbereiche des Heimes im Projektteam vertreten und in das Projekt eingebunden sind, und erklärt nochmals die Struktur des Projektes:
  • Projektauftraggeber: die für die Seniorenheime zuständige Stelle der Diözesancaritas
  • Interne Projektleiterin: DGKS Ingrid Lorbek
  • Externe Projektleiterin: Mag. Ulrike Pribil (DGKS, Fachreferentin und Einsatzleiterin vom Mobilen Hospiz Linz und Umgebung)
  • Projektteam: Gesamtverantwortung für Planung, Entscheidungen und Kontrolle des Projektes und Projektverlaufes; die Projektteam-MitarbeiterInnen sind Verbindungsglieder zwischen Projektteam und ihren jeweiligen Dienstbereichen (Informationsträger in beiden Richtungen)
  • Untergruppen: verantwortlich für die Ausarbeitung und Durchführung von einzelnen Projektschritten
Ad 4.
Rückmeldungen zum Projekt von MitarbeiterInnen des Heimes:
- Unsicherheit - „was kommt auf uns zu?“
- es wird viel „angerissen“, z.B. Kenntnisse, die sich einzelne MitarbeiterInnen in Weiterbildungen angeeignet haben, werden bisher kaum weitergegeben

Feedbacks von Mitarbeiterinnen des Pilotprojektes 1. Stock/Neubau:
- jetzt mehr Zeit für BewohnerInnen
- es tut gut, dass wir jetzt den ganzen Tag zu zweit auf der Station arbeiten können.

Ad 5.
Bei einer Abstimmung (mit Handzeichen) über die Wahl, welcher der beiden Bereiche (Angehörigenarbeit oder Psychohygiene) in das Projekt aufgenommen werden soll, erhält „Angehörigenarbeit“ 11 JA-Stimmen (von 14) und ist damit Arbeitsbereich des Projektes.

Ad 6.
MitarbeiterInnen in den Arbeitsbereichen (Untergruppen) und Bereichsleiter:

Öffentlichkeitsarbeit
HL Franz Göschl (Leitung),PDL Traudi Koch, KL Günter Schlecht, Frau Anna-Maria Freudenthaler (muss erst noch gefragt werden; ihre Mitarbeit in diesem Bereich wäre sehr wünschenswert), Diakon Josef Lengauer

Palliativpflege im 1. Stock/Neubau (Pilotprojekt): DGKS Ingrid Lorbek (Leitung), DGKS Heidi Lechner, AFB Elisabeth Hirner, alle weiteren Mitarbeiterinnen des Pflegeteams 1. Stock/Neubau

Angehörigenarbeit: AFB Hildegard Hieslmair (Leitung), PDL Traudi Koch, WL Marianne Rieder, Frau Poldi Steinauer, AFB Marianne Dickinger, AFB Maria Fuka, AFB Martina Hinterholzner, AFB Christine Höpoltseder, DGKS Maria Wöhrnschimmel, DGKS Ingrid Lorbek/Diakon Josef Lengauer abwechselnd

Ad 7.
Info über „Palliative Pflege 1. Stock“:
  • der Dienstplan läuft seit ca. 3 Wochen und spielt sich langsam ein
  • der Tagesablauf ist flexibler geworden, es gibt keine so starren Zeiten mehr z. B. für Frühstück, weil für die Körperpflege mehr Zeit aufgewendet wird z. B. auch für basale Stimulations-Waschungen
  • 3 x / Woche ist Badetag: es wird in Ruhe gebadet, auf Wunsch auch mit einem Zusatz von ätherischen Ölen (Wohlfühlbad, Entspannungsbad, Erfrischungsbad)
  • das Frühstück des Teams erfolgt später, je nachdem, wann die Bewohner fertig sind. Es wird dabei eine Dienstübergabe mit den Dokumentationen gemacht, dadurch leichtere Koordination der verschiedenen Tätigkeiten und der einzelnen Mitarbeiter. Es wird auch besprochen, welche Aktivitäten am Nachmittag mit welchen Bewohnern gemacht werden.
  • Am Wochenende wird im 2. Stock gefrühstückt um den Kontakt zu den anderen Mitarbeitern nicht zu verlieren, was uns ein großes Anliegen ist, und um den Informationsfluss aufrecht zu erhalten.
  • Es wird eine Mappe erstellt, die alle Arbeiten transparent machen soll. Auf einen Blick soll ersichtlich sein: Was wird bei wem gemacht, z. B. Bewegungsübungen, Waschungen, Mobilisationen, usw. damit jeder jederzeit im 1. Stock arbeiten kann, auch wenn er einspringt oder 2 Wochen in Urlaub war.
  • Nachmittags ist Zeit für die Bewohner: Spazieren gehen, Kartenspielen, Kuchenbacken, .... dies ist im Aufbau. Was in diesem Bereich sehr wichtig ist, ist die Koordination der verschiedenen Tätigkeiten und Mitarbeiter, damit keiner der Bewohner „zu kurz kommt“, was wir auf gar keinen Fall möchten.
  • In einigen Wochen, wenn sich der Tagesablauf gut eingespielt hat – Beginn mit Schulungen in den Bereichen: Mundpflege, Schmerz, Körperpflege mit basaler Stimulation, bewohnerorientierte Stockgestaltung, ressourcenorientierte Pflege, Biografie, Pflegeplanung, Sterbekultur, Obstipation, Erbrechen, Angehörigenarbeit (in Zusammenarbeit mit dem AK für Angehörigenarbeit), Ausarbeitung eines stockinternen Rituals, beim Tod eines Bewohners.
  • Dringend erforderlich ist die Gesprächsbereitschaft jedes einzelnen Mitarbeiters, wenn auffällt, dass es jemandem mit dem Sterben eines Bewohners psychisch nicht gut geht: Sofort direkt ansprechen! Wie geht es dir, willst du mit mir darüber sprechen, womit geht es dir nicht gut, was brauchst d u in deiner Situation, dass es dir wieder besser geht. Sonst nimmt der Mitarbeiter diese Situation unbewältigt mit nach Hause, wo es auch keinen Platz hat. Viele solcher unbewältigten Erlebnisse können zum Burn-Out der Mitarbeiter führen.
  • Zu all diesen Themen werden Standards ausgearbeitet.
  • Im Großen und Ganzen läuft alles sehr gut und die Koordination mit allen anderen Bereichen wie Küche, Reinigung, Wäscherei, Physiotherapie.,.... ist sehr gut.

AFB Hildegard Hieslmair äußerte den Wunsch, dass sich die Stockwerkteams nicht nur am Wochenende, sondern auch einmal oder gelegentlich an Werktagen zum gemeinsamen Frühstück zusammensetzen.

Diakon Lengauer schlägt vor, allen Schritten, die das Team des Pilotprojektes geplant hat und nun in Angriff nimmt, eine Probephase von mindestens zwei/drei Monaten einzuräumen. Dann wird ohnehin eine Reflexion stattfinden, bei der man notwendige Anpassungen oder Veränderungen (Verbesserungen) durchführen kann. Das Projekt und die einzelnen Projektbereiche brauchen zum Gelingen unbedingt einen Freiraum, in dem man Schritte „ausprobieren“ kann.

HL Franz Göschl bringt seine Freude über den guten Start des Pilotprojektes zum Ausdruck und dankt für die bisher geleistete Arbeit.

Ad 8.
Geplante Veranstaltungen:
  • Donnerstag, 2. Mai 2002, 18.30 – 20.30 Uhr, in unserem Heim:
    Vortrag über Palliative Care
    Referenten: DGKS Ingrid Lorbek und Diakon Josef Lengauer
    (dazu eingeladen sind alle MitarbeiterInnen des Heimes;
    im Sinne des Projektes „verpflichtende“ Teilnahme)


  • Donnerstag, 17. Oktober 2002, 19.00 – ca. 21.15 Uhr, in unserem Heim:
    Vortrag „Schmerz, laß nach!“
    (ganzheitliche Schmerzbehandlung)
    Referent: OA Dr. Johann Zoidl, Palliativstation im KH der Barmherzigen Schwestern, Linz
    (dazu eingeladen sind alle MitarbeiterInnen des Heimes und alle Hausärzte;
    Einladung ergeht auch an das Pflegepersonal des BSWH)


  • 2. Oktober 2002, ab 19.30 Uhr, im Kolpinghaus, Linz:
    Vortrag „Dein Sterben berührt mein Leben.“
    Der Tod eines geliebten Menschen –Trauer der Hinterbliebenen und deren Bewältigung
    Referent: Peter Fässler-Weibel, Psychologe, Dipl. Sozialarbeiter, Paar- und Familientherapeut, Winterthur (CH)
    Kosten: €14,53 / ATS 200,-
    Der 1. Stock nimmt an dieser Veranstaltung geschlossen und auf eigene Kosten teil, wer möchte noch mitfahren?
Termin für ein Gemeinschaftsfoto des gesamten MitarbeiterInnen-Personals im Seniorenheim Schloß Hall

Die Projektleiterin beschließt die Sitzung und dankt allen für die Teilnahme und Mitarbeit.
Ende der Sitzung: 13.30 Uhr

Ingrid Lorbek/Josef Lengauer


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   © 2007 by Josef Lengauer