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Infostand zu Angehörigenarbeit

(gestaltet von AFB Hildegard Hieslmair)

zu Aromapflege und Einsatz von Bachblüten


AROMAÖLE

„Düfte übertragen gleichsam ihre Stimmungsbilder auf unser Wesen, ohne vom Verstand kontrolliert zu werden. Düfte aus der Natur lösen dabei eine Steigerung des allgemeinen Wohlbefindens aus, da sie uns in Kontakt mit der Natur bringen!
Nicht das Öl selbst heilt, sondern es hat eine Informationsfunktion, indem es den Organismus stimuliert und seine Aufmerksamkeit auf den disharmonischen Zustand lenkt!“

„Seelentröster“ (wird verwendet bei Sterbenden)

2 gtt Rose
2 gtt Rosenholz
1 gtt Elemi

Rose: wirkt entspannend, liebevoll stimmend, tröstend, antidepressiv, gleicht alles aus, was aus dem Lot geraten ist, lehrt Liebe und Geduld, spendet Trost bei Kummer und Leid, löst seelische Schmerzen bei Verlust eines lieben Menschen

Rosenholz: wirkt entspannend, hautpflegend, desodorierend, antibakteriell

Elemi: psychisch wirksam (bei Instabilität, Irritation, Schwäche, Verhärtung), körperlich wirksam (zur Wundheilung, gegen Narbenbildung), antiseptisch

„Seelenfrieden“ (nach dem Tod zur Reinigung von Zimmer und Raumluft)

10 gtt Rose
30 gtt Wacholder
30 gtt Myrte
30 gtt Salbei

Rose: siehe „Seelenfrieden“

Wacholder: wirkt antiseptisch, allgemein tonisierend und kräftigend, nervenstärkend, krampflösend, entgiftend, infektionshemmend
Wacholder ist eine alte Heilpflanze, der man die Fähigkeit zur Vertreibung der bösen Geister nachsagt. Ist ein Reinigungsmittel für die Aura der Räume.

Myrte: wirkt antiseptisch, antibakteriell, schleimlösend, desodorierend, Adrenalinspiegel senkend, bei mentaler Verwirrung, bei Ziellosigkeit, bei Sorgen, bei zu starker Bindung an Materielles, bei Todesangst, bei Verzweiflung, bei Anspannung, bei Festhalten an Vergangenem, bei Angst vor einer Veränderung

Salbei: wirkt anregend, stärkend, krampflösend, antiseptisch, schweißregulierend, fiebersenkend


Infostand Psychohygiene

(gestaltet von DGKS Daniela Wohlschlager)








Beiträge von MitarbeiterInnen in der Pflege zum Thema Psychohygiene:





Was ist für mich wichtig, um in meinem Beruf bestehen zu können:

Es war mir schon als Jugendliche klar, dass ich einen Sozialberuf ergreifen würde. Ich wollte nie in einem Büro sitzen sondern mein Wunsch war, mit Menschen zu tun zu haben, mit all den Vor – und Nachteilen, die ein solcher Beruf mit sich bringen würde!
Ich entschloss mich für den Beruf der Pflege kranker und alter Menschen.
Sicher war mir zum Zeitpunkt der Berufswahl nicht wirklich bewusst, welche Anforderungen menschlicher und gefühlsmäßiger Natur an mich gestellt werden würden.
Anfangs bewältigte ich diese „Probleme“ mit jugendlicher „Unbekümmertheit“!
Mit zunehmendem Alter jedoch mach ich mir mehr und mehr Gedanken darüber, was ich in meinem beruflichen Alltag geben kann, aber was ich auch für mich nehmen darf bzw. was ich in meiner Freizeit gerne mache, damit ich daraus resultierend wieder zu geben fähig bin!
Bei der Arbeit ist es für mich eine Bestätigung, wenn ich merke, dass ein Bewohner sich freut oder dankbar ist für die Hilfe und Zuwendung, die er von mir erhält. Wenn dies mit einem Lächeln oder einem Danke quittiert wird, gibt es viel Kraft für den weiteren Tag!
Eine Familie mit zwei Kindern, die mir Halt gibt und ein Ehepartner, der mir sein offenes Ohr leiht, wenn ich niedergeschlagen oder traurig bin, ist für mich die grundlegende Sicherheit, die ich für meine Arbeit brauche!
Meine zwei Katzen, die es offensichtlich spüren, wenn ich k.o. bin und mich dann mit ihrem Schnurren und Kuscheln beruhigen, möchte ich nicht missen.
In meiner Freizeit versuche ich, unser Haus und den großen Garten „in Schuss zu halten“, außerdem bin ich seit vielen Jahren beim Roten Kreuz als ehrenamtliche Mitarbeiterin tätig. Die große Gemeinschaft und das vielseitige Betätigungsfeld sind eine Bereicherung für mich.
Gute Freunde, mit denen ich auch mal kindisch sein darf und die es mir nicht übel nehmen, wenn ich einmal „Dampf“ ablassen muss, ergänzen diese Liste.
Falls dann noch Zeit bleibt, schlafe ich viel. Schlaf bedeutet für mich ein „Loslassen“ von meinen momentanen Sorgen und nach einem erholsamen Schläfchen schaut die Welt oft ganz anders aus!
Kurz: Ich bin froh, in diesem Beruf arbeiten zu dürfen und kann im Großen und Ganzen mit den Anforderungen und Belastungen ganz gut umgehen. Manchmal habe ich zwar das Gefühl, dass es doch zu viel wird, aber das hat den Vorteil, dass ich es wieder viel besser schätzen kann, wenn es ruhiger wird.
Es ist wie mit Sonne und Regen: Wenn immer die Sonne scheinen würde, wäre uns gar nicht mehr bewusst, wie schön ein sonniger Tag ist. Regnet es zwischendurch immer wieder, kann ich mich über einen sonnigen Tag viel mehr freuen und ihn bewusster genießen.

 
   

   © 2007 by Josef Lengauer