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Bildungsveranstaltungen in der Projektphase





Herzliche Einladung
zum Informationsabend

AUFBRUCH IN EINE NEUE ZEIT

Auf dem Weg
zur Umsetzung der Palliative Care
im Seniorenheim Schloß Hall


(mit PowerPointPräsentation;
Videofilm über die Palliativstation
im KH der Barmherzigen Schwestern, Linz)

Donnerstag, 2. Mai 2002,
um 18.30 Uhr, im Speisesaal



Referenten:

DGKS Ingrid Lorbek
Diakon Josef Lengauer


Eingeladen sind alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
unseres Hauses.



Dieser Abend diente der ausführlichen Information über Palliative Care und unser Projekt.

Wir haben die MitarbeiterInnen aus allen Dienstbereichen unseres Heimes und vom Referat für Hospizarbeit der Caritas Sr. Hieronyma Wagnermaier und Mag.a Ulrike Pribil persönlich und durch Informationsblätter eingeladen.

42 Personen sind der Einladung gefolgt. Das sind zwei Drittel des gesamten Personals unseres Heimes.


Ablauf und Inhalte

  1. Begrüßung und Bekanntgabe der Inhalte des Abends

  2. Einstimmung mit PowerPoint-Präsentation und meditativer Hintergrundmusik „Alle Knospen springen auf“

  3. Der totale Schmerz: PowerPoint-Präsentation und Erläuterungen

  4. Palliative Care: PowerPointPräsentation und Erläuterungen

  5. Pause

  6. Videofilm über die Palliativstation St. Louise im Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern in Linz

  7. Kurzberichte über unsere Praktikumserfahrungen auf der Palliativstation

  8. „Unser Projekt“: PowerPoint-Präsentation und Erläuterungen

  9. Ausklang: PowerPoint-Präsentation und Text „Danke“ (in: Franz Schmatz, Zeit zu leben. Krems a. d. Donau, 2000)

  10. Dank an die Teilnehmer

Was wir euch wünschen

Wir wünschen euch Augen, die sich nicht verschließen vor der Not der euch Anvertrauten, die die kleinen Dinge des Alltags wahrnehmen und ins rechte Licht rücken.

Wir wünschen euch Ohren, die die Schwingungen der Untertöne im Gespräch mit anderen aufnehmen.

Wir wünschen euch Hände, die nicht lange zögern zu helfen und Gutes zu tun.

Wir wünschen euch ein offenes Herz, von dem ihr euch leiten lasst.

Wir wünschen euch die Fähigkeit euren Tränen freien Lauf zu lassen, um euch zu befreien und loszulassen, was euch schmerzt.

Wir wünschen euch den Mut, Neues auszuprobieren und euch ganz auf das Leben einzulassen.

Wir wünschen euch Freude, Zuversicht, Teamgeist, Gelassenheit, Glück und Demut und sind überzeugt davon, dass ihr genau am richtigen Platz seid, um euren Bewohnern, Patienten die Liebe und die Kraft zu geben, die sie brauchen um ihr Leben bis zuletzt meistern zu können.

Herzlichst
das Team des Seniorenheimes Schloss Hall












Grundseminar „Einführung in Palliative Geriatrie“ -
Programmablauf


1. Tag:

  • Beginn: 9.00 Uhr

  • Begrüßung und Einleitung
  • Meditation: Meine eigene Sterblichkeit und eigene Begegnungen mit Sterben

    (dazu meditative Hintergrundmusik)


    Setz dich bequem hin, schließe deine Augen und atme 3 x tief durch.

    Wie der Wind zieht der Atem durch deinen Körper, wie die Wellen des Meeres. Lasse alles, was dich beschäftigt, deinen Alltag, Vorkommnisse heute morgen, hinter dich und atme dich frei.
    Frei wie der Wind – frei für diesen wunderschönen Tag.

    Spüre, wie die Sonne auf deinen Kopf scheint und lasse sie weiterfließen in deinen Körper, in jede einzelne Zelle, bis in dein Herz. - - - Spüre, wie warm sie ist.
    Dies wird ein Tag voller Spaß und Lebensfreude, voller Energie und Lachen – miteinander arbeiten, Neues hören, Neues aufnehmen.
    Wie fühlt sich Leben an? – Dein Leben? Warm – sonnig – voll Kraft?
    Lebensqualität – Was ist für dich Lebensqualität?
    Familie, Ehe, Kinder, Freunde, Tiere, Spaß haben, Musik, Lachen, Freude haben, aktiv sein, genießen, Träumen, Zukunft haben und Zukunft erleben, spüren, fühlen, hören, sehen, riechen, die Natur genießen, wandern, alles in deiner Umgebung aufnehmen
    Was bedeutet für dich erfüllt leben? - Lebensqualität – Spüre sie ganz tief, erlebe sie.
    Und atme, wie der Wind, wie der Wind und das Rauschen des Meeres, atme tief in jede Zelle und nimm Leben in dich auf.
    ---
    Doch plötzlich, wie aus heiterem Himmel - ein Schatten , Wolken, Krankheit, Behinderung, Tod
    Wie fühlt sich dies an?
    ---
    Du hattest plötzlich einen Schlaganfall, Halbseitenlähmung, Verlust der Sprache, des Gehörs oder des Augenlichtes, ein Unfall, Behinderung, Krebs – noch 3 Monate zu leben. –
    Wie fühlst du dich? Was hat Priorität?
    Angehörige, Freunde, noch erleben wollen, -
    was ist wichtig, was fühlst du? - Wie geht es dir?
    Trauer, Tränen, Abschied nehmen, sich Sorgen machen um andere. So vieles, was dich bedrückt, soo vieles! -
    So geht es oft unseren Bewohnern.
    Wie soll es weitergehen, was ist auf der anderen Seite des Lebens? - Fragen über Fragen, - quälende Fragen -
    Wo ist ein Gesprächspartner, wem kann ich mich anvertrauen, wer hat Zeit für mich und Ruhe, sich zu mir zu setzen?
    ---
    Dies wird jedoch vielleicht auch ein Tag mit Trauer, Traurigkeit, vielleicht auch ein paar Tränen, die befreien.
    Der Tod, unser ständiger Begleiter im Beruf. –
    Wie fühlt er sich an? Fühle ihn
    ---
    Ist er kalt, schwarz, hast du Angst vor ihm, bedrohlich – was fühlst du, wenn ein Bewohner dem Tod nahe ist, oder verstorben ist?
    ---
    Du hast den Tod sicher auch schon privat erlebt.

    Bei deiner Mutter, deinem Vater, Oma, Opa, der Schwester, dem Bruder, Bekannten, Freunden.
    Wie fühlt sich der Tod eines geliebten Menschen an?

    Vielleicht kannst du dir diese Person, die dir einfällt, vor deinem inneren Auge vorstellen, gehe mit ihr oder ihm auf einen ruhigen, schönen, sonnigen Platz, vielleicht eine Bank im Wald, auf eine Lichtung, auf eine Blumenwiese, einen Bergsee oder ans Meer, an den Strand.
    Rede mit ihr oder ihm, sprich alles aus, was du sagen möchtest. Vielleicht: du fehlst mir oft, dein Rat, deine Nähe, deine Liebe oder vielleicht ein nie ausgesprochenes „ich hab dich lieb, verzeih mir oder ich verzeihe dir“, - sag alles, was in deinem Herzen ist.
    ---
    Nun nimm Abschied von dieser Person, umarme sie , wenn du willst nochmals vielleicht gibt er oder sie dir noch ein paar Worte mit auf einen Weg und dann laß sie gehen, laß sie ziehen, ihren eigenen Weg gehen.
    ---
    Hör auf deinen Atem, spüre, wie der wind durch deinen Körper zieht und lasse los, laß alles los. Alle Tränen, alle Zweifel, laß einfach los.

    Sieh dich nun nochmals um auf deinem Fantasieplatz.
    Spüre die Sonne über dir, schau dir die Landschaft, die Bäume, die Blumen an, wie schön sie sind.

    Atme die Luft tief ein und fühle dich frei – frei, wie der Wind.
    Schöpfe Kraft, Mut und Stärke für deinen neuen Weg, für neue Ziele, neue Ideen, mache dich ganz offen und weit für einen neuen Weg - und genieße diesen Augenblick der Ruhe. – ruhig – frei – Sonne – genieße es.
    ---
    Mache dich nun langsam auf den Weg zurück, hierher, zurück in diesen Raum, zurück, in diese Zeit, gehe langsam und genieße deinen Weg, schau dich um auf deinem Weg, hast du Weggefährten? –
    Zurück, in diesen Raum, - und wenn du angekommen bist, atme , wie der Wind durch deinen Körper zieht, heiße diesen Tag willkommen und alles, was er mit sich bringt.
    Strecke nun, wenn es an der Zeit ist, deine Arme und Beine langsam und kräftig durch, spüre deinen Körper und wenn du bereit b ist für diesen Tag, dann öffne deine Augen und sei wieder willkommen im Hier und Jetzt.


  • 9.45 Uhr:

    Gesprächsrunde:
    Wie fühlst Du Dich jetzt? Wie geht es Dir jetzt?


  • anschießend Pause

  • ca. 10.20 Uhr:

    Einzelarbeit: (bunte Zettel, Schreibzeug, CD-Player, CD, Flipchart)
    Was bedeutet Lebensqualität für Dich persönlich? (auf Zettel aufschreiben)


  • ca.10.35 Uhr:

    Sammeln der Ergebnisse (auf Flipchart)


  • ca. 11.00 Uhr: 15 min. Pause

  • ca. 11.15 Uhr:

    Einzelarbeit: (bunte Zettel, Schreibzeug, CD-Player, CD, Flipchart)
    Was – glaube ich – bedeutet Lebensqualität für unsere Bewohner?
    (auf Zettel aufschreiben)


  • ca. 11.30 Uhr:

    Sammeln der Ergebnisse (auf Flipchart)


  • ca. 12.00 Uhr:

    Umgang mit Bewohnern
    ETHIK – „Kleinigkeiten“ aus dem pflegerischen Alltag

    – Einfach zum Nachdenken 

    Ich möchte mit dem Nachfolgenden zum Nachdenken anregen, zum „Hineinfühlen“.
    Es liegt mir fern, euch zu maßregeln oder zu beleidigen. Alle nachfolgenden Beispiele sind aus dem Buch „Alt, krank und verwirrt“ von Marina Kojer und treffen, glaube ich, auf jedes Seniorenheim mehr oder weniger zu.

    Die täglichen Abläufe bei uns lassen sich oft nur mit bewährten Routinen bewältigen und diese hat oft ihre Berechtigung. Dadurch können wir effizienter arbeiten und der Tagesablauf bekommt eine gewisse Struktur.
    Oft wird uns die Routine jedoch auch zum Hindernis, zum Stolperstein.
    Sie fördert unsere „Betriebsblindheit“, führt zu Kritiklosigkeit, zum Hängen bleiben im Alten (das war schon immer so, das muss so sein,..)
    Wir alle treffen ununterbrochen Entscheidungen auf vielen Gebieten mit unterschiedlicher Tragweite und orientieren uns dabei bewusst oder unbewusst an bestimmten Richtlinien.
    Es lohnt sich darüber nachzudenken, was unsere Entscheidungen mitbeeinflußt.

    • Emotionale Reaktionen: Unsere Tagesverfassung, Freude, Ärger, Zorn, Überforderung, Müdigkeit, Sympathie und Antipathie. All dies beeinflusst unser Verhalten gegenüber unseren Bewohnern
    • Unbewusste Handlungen: Hier kommen unsere gut eingeübten Schablonen zum Tragen, was aus Gedankenlosigkeit geschieht und gar nicht so gemeint war. Dazu gehören auch die Weichen, die wir stellen, indem wir nicht oder nicht rechzeitig entscheiden.

    Schmerzen:
    Entscheide ich rechtzeitig, wenn der Bewohner sagt, er habe Schmerzen, oder muss er sich oft sein Schmerzmittel erst verdienen, sage ich: „Sie können jetzt keine Schmerzen mehr haben!“

    Mobilisation:
    Muss er unbedingt mitmachen, obwohl er dabei Schmerzen hat, und lieber im Bett bleiben würde, „Sie müssen aber aufstehen, sonst wird ihr Zustand noch schlechter“,
    Wer will es, ich oder der alte, kranke schwache Mensch, der sich nach Ruhe, Schmerzfreiheit und nach dem Tod sehnt?

    Fixieren:
    Früher war es ein geschlossenes Gitterbett und noch mehr, dies ist heute schon lange verboten.
    Es gibt jedoch eine Reihe von „eleganteren“ Lösungen, wie zum Beispiel einen Bewohner so mit dem Sessel beim Tisch einzuklemmen, dass er von alleine nicht mehr wegkommt, und ähnliches, und so, oft stundenlang im Sessel sitzen bleiben muss. Alle diese Maßnahmen liefern den Hochbetagten hilflos, wehrlos, rechtlos, ratlos, verzweifelt und entwürdigt unserer Willkür aus.
    Was geht in einem Menschen vor, der sich stundenlang vergeblich bemüht sich zu befreien? Was geht in ihm vor, wenn er sich als Gefangener fühlt? (Vielleicht glaubt er sogar, dass er wieder im Krieg ist und sein Leben bedroht ist.)
    Wir können an seine Reaktionen erkennen, wie groß sein Leidensdruck ist: Er wird unruhig, weint, strengt sich mit letzter Kraft an, um sich zu befreien, er schwingt seine Beine über das Steckgitter oder streckt sie durch die Stäbe. Er schreit verzweifelt: „Was habe ich denn gemacht, dass ich hier gefangen bin?!“
    Und er muss unter Umständen lange betteln, damit ihn endlich jemand freilässt.

    Verhalten:
    Zu welchem Verhalten entscheide ich mich? Wie spreche ich mit dem Bewohner? Spreche ich leise mit Dritten über Ihn? Oder lache ich neben ihm mit anderen, ohne dass er weiß worum es geht? Schulmeistere ich ihn, wenn er wagt seine Meinung zu äußern oder gar eine einmal geäußerte Meinung zu ändern. Sage ich „Gestern haben Sie aber was anderes gesagt, was wollen Sie jetzt eigentlich?“

    Tonfall:
    Jedem von uns steht ein ganzes Repertoire an „Tonarten“ zur Verfügung, mit dessen Hilfe wir sehr viel ausdrücken können. Wir können gleichgültig oder herablassend sein, autoritär, belehrend oder richtend, verletzend oder einschüchternd, anklagend, drohend oder wir können ganz einfach lauter als notwendig sprechen oder leiser und er versteht nur Bruchstücke. Wir können aber auch sehr einfühlend und liebevoll mit ihnen sprechen.
    Diese Entscheidung trifft jeder von uns in jedem Augenblick aufs Neue.

    Demenz:
    Gerade demente Mensche sind noch viel leichter irritiert und reagieren auf jede Art der Unruhe neben ihnen:
    „Sie müssen jetzt dableiben, Sie dürfen nicht davonlaufen, das stimmt ja gar nicht, was Sie da daherreden, …“

    Waschen:
    Wie wird ein Bewohner gewaschen, einfühlsam oder hektisch, Wie gehe ich mit dem Schamgefühl Betagter um?
    Was geht in einem Menschen vor, dessen Unterkörper gerade von mir gewaschen wird, während meine Kollegin kommt und ihm am Kopfende seine Medikamente verabreicht. „Ich gebe Ihnen nur schnell Ihre Tabletten!“

    Essen verabreichen:
    Wie kann ein Mensch sein Essen genießen, wenn ihm die Nahrung zu heiß, zu kalt, zu schnell oder mit einem zu großen Löffel verabreicht wird?
    Wünscht es der Bewohner, dass ihm das Essen eingegeben wird, oder wollen wir es, weil er dann schneller fertig ist und er nicht so viel patzt?
    Wird auf die Vorlieben des Bew. Rücksicht genommen, oder bekommt er jeden Abend Grieskoch, weil es für uns bequemer ist?
    „Sie müssen etwas essen, sonst werden Sie noch schwächer!“

    Tabletten verabreichen:
    „Die müssen Sie aber nehmen, sonst kriegen Sie es wieder mit der Blase!“ Im Beisein anderer Bewohner.

    Frisieren:
    Oft bekommt eine Bewohnerin einen lächerlichen Haarschnitt oder eine entwürdigende Frisur verpasst.

    Ankleiden:
    Bewohner bekommen auch tagsüber einen Overall verpasst, weil dann die Einlage bleibt, wo sie hingehört.
    Der Bewohner, auch, wenn er dement ist, weiß, dass er immer adrett gekleidet war und fühlt sich zutiefst gedemütigt.

    Verhalten bei BewohnerInnen, die, wie wir glauben, ohnehin nichts mehr mitbekommen:
    Spreche ich laut neben ihm über ihn? Schalte ich neben ihm dröhnende Musik im Radio ein?

    Inkontinenz:
    Wie gehe ich damit um? Gehe ich respektvoll mit dem Schamgefühl der BewohnerInnen um? Nachts: “Sie haben eh eine Einlage, machen Sie in die Windel!“
    Wie fühlt sich ein Bewohner, der am Leibstuhl sitzt und die Zimmertür ist offen?

    Fernsehen:
    Aus Gedankenlosigkeit wird BewohnerInnen der Fernseher eingeschaltet und stundenlang sieht keiner nach, was läuft. Sie sind wahllos dem ausgesetzt, was läuft und können nicht darauf reagieren, führt oft zu starker Desorientierung.


  • ca. 12.30 Uhr:

    Gesprächsrunde:
    Was ist mir jetzt bewusst geworden?


  • anschließend Mittagspause: 1 Stunde

  • ca. 13.30 Uhr:

    PPP „Lebensqualität“ - Einbringen von Gesprächsbeiträgen erwünscht


  • 5 min. Pause


  • ca. 14.45 Uhr:

    PPP „Validation“ – Gesprächsbeiträge erwünscht


  • ca. 16.15 Uhr: 15 min Pause

  • Feedback-Runde zum Abschluss:
    Wie ist es mir heute gegangen?
    Was nehme ich mit für meinen Berufsalltag mit?
    Was nehme ich mir fest vor?


  • Text zum Abschluss

2. Tag:

  • Beginn: 8.00 Uhr

  • Begrüßung
  • Einstimmung:
    Chinesische Parabel


  • PPP „Ganzheitlichkeit der Schmerzbehandlung“ als Ausgangsbasis
    für PPP „Interdisziplinarität und Teamarbeit“ - Einbringen von Gesprächsbeiträgen erwünscht


  • ca. 9.30 Uhr: 5 min Pause

    Gesprächsrunde und Diskussion: (Flipchart)
    Wie sieht es hinsichtlich hierarchiefreiem Raum und interdisziplinärer Zusammenarbeit in unserem Heim aus? (Ist-Zustand)
    Wo wollen wir hin? (Zielfindung, Zielbeschreibung)
    Welche Schritte sind nötig, um dieses Ziel zu erreichen?


  • anschließend ca. 12.00 Uhr Mittagspause: 1 Stunde

  • Gruppenarbeit:
    Wozu brauchen wir die Angehörigen?
    Wozu brauchen die Angehörigen uns?
    Wie wirkt sich eine gute Zusammenarbeit mit den A. aus?
    Was kann ich tun, wenn die Zusammenarbeit nicht gut ist?
    Wie kann generell die Beziehung zu A. aufgebaut, gefördert und
    verbessert werden? (Veranstaltungen mit A. und neue Ideen)


  • ca. 13.20 Uhr:

    Sammeln der Ergebnisse (Flipchart) und Diskussion


  • ca. 14.30: 20 min Pause

  • Rollenspiele:
    Beispiel I: Bewohner ist sterbend. Allgemeinzustand schon sehr schlecht.
    Abklären der weiteren Schritte mit den 2 Töchtern, wobei eine sehr „schwierig“ im Umgang ist. Sie will nicht wahrhaben, dass der Vater sterben wird. Es gibt noch eine 3. Tochter, mit der der Vater schon lange keinen Kontakt mehr hat. Offene Fragen: z. B. KH-Einweisung? Wen will er noch sehen? usw. Eine Kollegin wird ins Gespräch eingebunden.
    Beispiel II: 2 Angehörige (Sohn und Enkelin) einer Bewohnerin mit einem Schlaganfall kommen mit Kritikpunkten: zu wenig Zeit, keine Mobilisation, Bew. wird von Personal nicht einfühlsam behandelt ... Im Laufe des Gespräches wird der Bewohner ins Gespräch einbezogen.
    Beispiel III: Zwei Angehörige (Kinder) einer kurz zuvor verstorbenen Bewohnerin kommen auf das Stockwerk.


  • ca. 16.00

    Feedbackrunde des Tages


  • Frage „Wer möchte bei der Projektpräsentation bei einem der Infostände mitwirken?“


  • Geschichte zum Abschluss



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   © 2007 by Josef Lengauer